Neues von der MSC Bikergruppe

Am Sa.14.November führte die MSC Bikergruppe ihr drittes Mofaturnier durch, zu dem sich ca. 30 Teilnehmer und Zuschauer am Seefeld 1 bei Obermotzing einfanden. 16 Biker stellten sich mit ihren teilweise selbst umgebauten Mofas drei anspruchsvollen Aufgaben. Es wurden 8 Teams mit je zwei MSC´ler gebildet, welche als erste Disziplin im Mofaturnier den Motorenweitwurf meisterten. Der ca. 6 kg schwere 50 cm3 Motor wurde über 6,50 Meter weit geworfen, womit sich die Teams die ersten Punkte einhamstern konnten. Anschließend musste jedes Team 4 unterschiedlich große Mofareifen auf eine Stange werfen. Auch hier wurden je nach Treffer Siegpunkte verteilt, was dem Team mit Jürgen Stutz und Klaus Oischinger schon mal viele wichtige Punkte einbrachte. Dann folgte die Königsdisziplin und es wurden die bis zu 125 cm3 großen Mofas gestartet. Jedes Team musste versuchen auf dem anspruchsvollen Rundkurs von unserem Clubkameraden Ewald Wanninger möglichst viele Runden abzuspulen. Hierbei zeigten alle MSC Biker wahren Motorsport auf höchstem Niveau, sodass sich viele weibliche Zuschauer zu Begeisterungsstürmen hinreißen ließen. Auch unser 1.Vorstand Alfred Hopfensberger war von der aktionsreichen und familiären Veranstaltung begeistert.

Nach zwei Stunden Fahrzeit durch Schlamm und Dreck bzw. über Sandberge und Wippen standen für Marko Hagn und Tom Mittermeier die meisten Runden auf dem Zähler. Bemerkenswerte fahrerische Leistung zeigte Ewald Wanninger mit seinem Sohn Tobias, welche die zweithöchste Rundenzahl fuhren. Ebenfalls mit nur einer Runde Rückstand und leistungsmäßig unterlegenem Material schloss das Team mit Max Wurzinger und Michael Dehn diese Disziplin ab. Sie quetschten ihren 80 cm3 selbstgebauten „Spagettikiller“ bis zum letzten aus um die drittbeste Rundenzahl zu erzielen.
In diesem 3.Mofaturnier erwiesen sich besondere Teamzusammensetzungen als extrem erfolgreich. So schlug sich unser Oldieteam mit Lucky Eiglsperger und Ronny Leistner tapfer. Nur eine abgebrochene Fußraste konnte die Beiden im „Old-Mans-Cup“ stoppen. Auch die Frauenpower war bei unserem Mofaturnier voll im Einsatz. Roswitha Wanninger und Mona Stutz haben sich von der übermächtigen Männerriege nicht unterkriegen lassen und belegten mit viel Herz und Kampfgeist zum Schluss einen beachtlichen Platz 4 in der Endabrechnung. Ebenso zeigte unser zweites Vater-Sohn-Team mit Stefan Müller und Nils Einsatz auf der letzten Rille. Leider machte eine gerissene Kette im zweiten Drittel vom Rennen sämtliche Siegchancen zunichte. Aber die Winterpause wird die Beiden auf ein Neues motivieren, um im Frühjahr beim 4. Mofaturnier wieder zuzuschlagen.
Die Rennleitung mit Hans Lösch, Heinz Schröter und Helmut Renner wertete anschließend die Punktezahl der einzelnen Teams aus. Motorenweitwurf mal Ringepunkte mal Rundenzahl ergab den Endstand. Jetzt hatte jeder Hunger und das Team mit Markus Reisinger und Nobert Vogl fuhr nicht nur einzigartig Mofa, sondern die können auch noch hervorragend kochen. Knusprige Schweinshaxen und leckere Schnitzel bescherte ihnen „Extrapunkte“, wodurch das Team bei der Siegerehrung einen Pokal für Platz 5 bekam. Unser Starfotograf Gerd Henschel hielt alle Highlights des Tages fest, das Turnier endete erst spät in der Nacht. Mit seiner Knipse hat Gerd viele tolle Bilder der Bikergruppe auf der MSC Homepage – Fotoalbum abgelegt.

Am Mi. 09.Dezezember fand unser Glühweinstammtisch wieder in der Mofaturnierarena im Seefeld statt. Als erstes stärkte uns Anita Lösch mit einer pikanten Gulaschsuppe. Anschließend dankten wir der Familie Wanninger für die Streckenleihgabe. Eine sternklare, kalte Nacht stimulierte uns am Lagerfeuer zu interessanten Gesprächen und ein Resümee über die Bikersaison 2009. Heißer Glühwein und süßes Gebäck machte uns den Abschied von diesem Jahr etwas leichter und so schmiedeten wir viele neue Pläne für die neue Bikersaison.
Ich wünsche allen MSC Mitgliedern einen guten Start in die neue Saison 2010 und vielleicht können wir ja den Einen oder Anderen einmal in unserer lustigen MSC Bikergruppe begrüßen.
Servus Euer Jürgen Stutz