Jahreshauptversammlung des MSC am Montag, 01. Februar 2010
Zehn Berichte informierten in sehr komprimierter Form vom aktiven Clubleben des Vorjahres
Der 1. Vorsitzende Alfred Hopfensberger begrüßte die erschienenen CK (51 Mitglieder), darunter besonders Oberbürgermeister Markus Pannermayr, den Ehren-Gausportleiter Albert Seitz, die Stadträte Herbert Beck und Peter Mittermeier sowie Ehrenmitglied und Stadtrat Dr. Rainer Christ.
Nun erhoben sich die Anwesenden zum Gedenken an die im vergangenen Jahr verstorbenen Mitglieder Armin Hirschberger, Otto Koboldt, Anton Hüttinger, Gerhard Thanner, Heribert Thöne, Dr. Udo Macdonald, Friedbert Primbs, Grete Brei und Günter Waasmeier.
Nach der Feststellung der form- und fristgerecht einberufenen Jahreshauptversammlung nahmen die beiden Vorsitzenden Alfred Hopfensberger und Werner Lorenz die Ehrung von vier CK vor, die vielen Jahren Mitglied beim Club sind.
Nun gab der 1. Vorsitzende Alfred Hopfensberger seinen Bericht über das Clubjahr 2009. Über 90 Veranstaltungen wurden durchgeführt und mit guten Ergebnissen abgeschlossen. Da über die vielen Aktivitäten der einzelnen Abteilungen die jeweiligen Abteilungsleiter berichten, beschränkte er sich in seinen Ausführungen auf die TOP-Veranstaltungen, beginnend mit der AUTO 2009. Nach einigen im Zuge der Abnahme geforderten Umplanungen konnten die Ausstellungshallen mit örtlichen Autohändlern wieder voll belegt werden. Sonderfahrzeuge, historische Fahrzeuge und schöne Stände der Booteabteilung und der Tombola gestalteten einen guten Rahmen für die Ausstellung. Über 9.000 Besucher strömten in den drei Märztagen durch die Hallen. Für das Jahr 2010 laufen die Verhandlungen auf Hochtouren, sie gestalten sich wegen der Wirtschaftssituation und neuen Auflagen bei der Ausstellungskonzeption jedoch besonders schwierig.
Im April überraschte unser Fahrschulboot mit einem „Ausflug“ auf die Uferböschung. Glücklicherweise erlitt unser Bootsfahrlehrer keine Blessuren, das Boot aber war nicht mehr fahrbereit. Die Kosten der Bergung und die Notwendigkeit des Ersatzkaufs waren nicht eingeplante Finanzposten. Nach dem Ausfall der Bootskurse in 2009 sollen nun ab Frühjahr 2010 wieder Bootsfahrkurse anlaufen unter Führung unseres CK Alois Brei und des neuen Fahrlehrers Mario Skrandies.
Ein Fest für die Augen war wieder die Bruder Straubinger Classic mit Oldtimerfreunden aus ganz Bayern, die Ende Juni mit besonderen Attraktionen ablief, wie dem Übersetzen über die Donau mit der Fähre oder Aufgaben mit Seifenkistl-Fahrt u.a. Ein besonderer Dank galt dem Autohaus Freitag als Sponsor. Weitere Höhepunkte waren der Automobil-Slalom im Juli, der Jugendkart-Slalom im August sowie die Gesamtsiegerehrung des Auto Gogeißl ADAC-Städte-Pokals im Hotel Heimer. Den Zusammenhalt im Club festigten die gesellschaftlichen Veranstaltungen.
Der Club fördert durch die Ausbildung und Betreuung der 25 Schulweghelfer auch die Sicherheit der Schulkinder in Straubing oder fördert den Fremdenverkehr durch eine lobenswerte Betreuung des Campingplatzes der Stadt Straubing.
Ein besonderes Anliegen war es dem Vorsitzenden, allen ehrenamtlichen Funktionären zu danken, dass sie mit ihrer Arbeit sich für die Gemeinschaft und die Belange unseres Clubs eingesetzt haben. Ein herzliches Dankeschön entbot er den Clubdamen für die köstlichen Gerichte bei den Festen sowie allen Freunden und Gönnern des MSC.
Programmgemäß informierte Schatzmeister Alfons Krinner über den Finanzverlauf und das Ergebnis der Einnahmen-Überschuss-Rechnung. Das wirtschaftliche Ergebnis mit einer Unterdeckung in Höhe von 15 T€ bezeichnete er als nicht zufrieden stellend. Aus der Betriebsabrechnung stellte er dar, dass die Mehrzahl motorsportlicher Veranstaltungen positive Ergebnisse aufwiesen, Unterdeckungen ergaben sich bei der Booteabteilung durch einige notwendige Erneuerungsmaßnahmen an der Zufahrt. Größere Auswirkungen zeigte die Bankenkrise durch einen deutlichen Rückgang zu erzielender Zinserträge. Die einzige Großveranstaltung AUTO 2008 war wieder ein Erfolg trotz etwas niedrigerer Besucherresonanz. Alle Veranstaltungen im sportlichen, gesellschaftlichen oder touristischen Bereich konnten bei guter Ausgabendisziplin mit zufrieden stellenden Ergebnissen abgeschlossen werden. Die Jugend- und Sportförderung war eines der Hauptziele und zeigte schöne Erfolge. Dies soll weiterhin kontinuierlich fortgeführt werden.
Nachdem nun in drei aufeinander folgenden Jahren der Abschluss mit einer Unterdeckung abschloss, müssen Einsparmaßnahmen gesucht und ausgeschöpft werden. Alfons Krinner gab einen zahlenmäßigen Überblick über die Bereiche Allgemeiner Geschäftsbetrieb, ideeller Bereich, Vermögensverwaltung, Motorsport, AUTO 2009, Abteilung Boote, Jugendkart, Oldtimer, Bootsfahrschule.
Zusammenfassend stellte unser Schatzmeister fest, dass unter Berücksichtigung vorhandener Vermögenswerte und der Tatsache, dass der Verein keinerlei Verbindlichkeiten habe, ohne Zweifel der MSC Straubing noch eine gesunde und wirtschaftliche Basis habe. In Verbindung mit einem harmonischen und kameradschaftlichen Vereinsleben ist dies eine gute Voraussetzung für eine weiterhin gute Entwicklung des Vereins. Abschließend dankte er sich bei allen, die ihm bei den vielen Veranstaltungen mit engagiertem Einsatz zur Seite standen.
Den Bericht über die durchgeführten Kassenprüfungen erstattete Herbert Seidl, auch im Namen der weiteren Prüferin, seiner Ehefrau Evelyn. Die recht umfangreiche Buchführung war ordnungsgemäß abgewickelt worden, die durchgeführte Prüfung ergab keinerlei Beanstandungen. Insoweit stehe einer Entlastung für das abgelaufene Geschäftsjahr nichts mehr im Wege.
Den Bericht über die Campingsaison trug der 2. Vorsitzende Werner Lorenz in erfrischender Weise vor. Der Campingplatz der Stadt Straubing erhielt vom ADAC wieder ein Prädikat als einer der besten Campingplätze unter den über 23.000 Plätzen in Europa. Diese Bewertung hat viele Gründe, ein besonderer liegt in der Betreuung durch das Ehepaar Maria und Georg Ganjon. Die Gästeliste zählte Besucher aus der ganzen Welt, die öfters zur Lösung heikler Sprachprobleme führte. Der Trend des stetigen Rückgangs an Übernachtungszahlen konnte in 2009 gebrochen werden, es war wieder ein moderater Anstieg festzustellen.
Über den sportlichen Verlauf informierte anschließend Sportleiter Georg Ganjon. Das Sportjahr begann dabei mit einem Paukenschlag am 1. Mai, als unsere Slalomfahrer meldeten, dass ein CK sich bei einer Veranstaltung mit dem clubeigenen UNO überschlagen hatte. Glücklicherweise war es nur ein Karosserieschaden. Viele Verbindungen und die Mithilfe unserer Slalomfahrer führten zur fast kostenlos möglichen Reparatur. Dafür gilt der Dank sowohl den engagierten CK W.Lorenz, M.Aigner, H.Heller, Th.Schmidbauer und M.Erlen-bruch wie auch dem Sponsor Alfred Kandler. Sportlicher Höhepunkt war der Automobil-Slalom in der Gäubodenkaserne mit dem Einsatz von 35 Funktionären und über 110 Teilnehmer. Er nannte noch die Veranstaltungen, die zur Clubmeisterschaft 2009 gezählt wurden und gratulierte nochmals der Clubmeister-Familie Heller.
Ein besonderes Ereignis war für den Club auch noch die Ausrichtung der Gesamtsiegerehrung des Städtepokals im Hotel Heimer. Bedanken wollte sich G. Ganjon bei zahlreichen Gönnern und Sponsoren und allen CK, die als Funktionäre im Einsatz waren.
Der Bericht der Tourenleiterin Monika Hüttinger brachte zahlreiche gesellschaftliche Veranstaltungen in Erinnerung. Für sie war 2009 ein sehr bewegtes Jahr sowohl im privaten Bereich wie auch im gesellschaftlichen Clubleben. Die stetig steigende Teilnehmerzahl bei den Veranstaltungen war ein Erfolg. Das Veranstaltungsjahr begann mit einem Faschingstreiben, gefolgt vom Fischessen am Aschermittwoch. Im März stand kurzfristig ein Ausflug in die Berge mit Skifahrten in Leogang an. Traumhaftes Frühlingswetter begleitete die Familienausfahrt im April mit gut gewähltem Ziel beim Schiederhof. Maibaumfeier, Sonnwendfeier, Radwandertag füllten die Sommermonate. Großes Interesse weckte der Clubausflug als Dank für den Einsatz der Clubmitglieder für die Belange des Clubs. Das Ziel der Bavaria-Filmstadt in Geiselgasteig zeigte sich als besonders lohnend, nahmen doch 90 CK daran teil. Ausführlich war über alle Veranstaltungen ja schon in den Ausgaben des „Motorsportler“ berichtet worden. Abschließend bedankte sich Monika Hüttinger bei allen, die ihr tatkräftig bei Planung und Durchführung der Veranstaltungen geholfen haben.
Für die Abteilung Boote informierte der neue stellvertretende Abt.leiter Markus Kassold in knappen Sätzen über besondere Ereignisse. Wichtig waren vor allen die Wegesanierung und die Neugestaltung des Zufahrtstores, die großes Lob erbrachten. Ein schönes und gelungenes Fest war das mediterrane Sommernachtsfest Anfang Juli. Schlechtes Wetter zwang leider zur Absage des geplanten Kinderfestes und des Herbstausfluges. Im Oktober konnte dann doch noch ein gemütlicher Saisonabschluss am Booteplatz gefeiert werden. Bei der Herbstversammlung im November war die Abteilungsleitung neu gewählt worden. Beim Wintertreff Ende Februar 2010 werden dann die Planungen für 2010 besprochen.
Kurz und prägnant war der Bericht über die vielen Aktivitäten der Jugendgruppe, den Jugendleiterin Lisa Winkler vortrug. Unsere jugendlichen Kartfahrer waren im letzten Jahr insgesamt 196 Mal am Start, und das in einer Zeit von Ende März bis Anfang Oktober, somit fast jedes Wochenende! In der Jugendabteilung sind 67 Kinder erfasst, von denen 19 aktive Kartfahrer sind. In diesem Jahr waren die aktiven Helfer ganz besonders gefordert, da drei eigene Rennveranstaltungen abzuwickeln waren mit dem Rennen am 7. Juni für die Vereine der Region 3, dem großen Volksfestrennen und denn dem Endlauf zur Niederbayern-Meisterschaft im November, jeweils mit fast 140 teilnehmenden jugendlichen Fahrern. Gute Plätze unserer eigenen jungen Fahrer entlohnten für die Mühe des Trainings. Dazu organisierte die Jugendgruppe auch das Fahrradturnier und plante auch das Kinderfest am Gelände der Bootsabteilung (musste leider witterungsbedingt abgesagt werden) und half bei vielen Clubveranstaltungen von der AUTO 2009, Familienausfahrt, Radwandertag und vieles mehr. Abschließend bedankte sie sich bei allen Helfern und den Eltern.
Einen mit sehr vielen Terminen versehenen Bericht erstattete für die Abteilung Historische Fahrzeuge CK Ralph Edelmann. In kurzen Worten ließ er die vielen Termine Revue passieren und stellte die dabei erzielten Ergebnisse der Clubmitglieder vor. Unsere 19 aktiven Oldtimerfahrer haben dabei an 80 Veranstaltungen teilgenommen, wobei auch internationale Treffen dabei waren. Er erwähnte die Teilnahme am Faschingszug in Bogen, die Oldtimerschau bei der AUTO 2009 mit einer FORD-Markenschau sowie einer umfangreichen Zweirad-Ausstellung, die neu konzipierte Oldtimer-Veranstaltung beim Straubinger Frühlingsfest, die 14. Bruder-Straubinger-Classic, die ebenfalls neue Veranstaltung eines Oldtimertreffens beim Bogener Volksfest, die Teilnahme mit Oldtimern am Volksfestauszug in Straubing und viele Teilnahmen an Rennen. Abschließend gratulierte er noch allen MSC-Oldtimerfahrern zu den errungenen Erfolgen und wünschte ein erfolgreiches unfallfreies Sportjahr 2010.
Erstmals erstattete für die Bikergruppe der neue Leiter Jürgen Stutz einen anschaulichen Bericht über die Aktivitäten dieser Abteilung. Sie zählt nun 19 aktive Motorradfahrer mit entsprechendem Familienanschluss. Neben gemeinsamen Motorradausfahrten steht auch die Integration der ganzen Familien der CK im Vordergrund. Vor allem bei den Mofarennen zeigt sich das ganz besonders. Es gab große Ausfahrten bis nach Südtirol über mehrere Tage, aber auch die Teilnahme am Motorradgottesdienst im Frühjahr, Volksfestbesuch, Grillfest mit den Familien. Er wünschte, dass sich viele Clubkameraden auch für die Aktivitäten der Bikergruppe interessieren und bei ihnen vorbeischauen. Infos gibt es beim Bikerstammtisch jeden 2. Mittwoch im Monat im Clubhaus.
Es folgte nun das Grußwort des ADAC-Vertreters = Ehren-Gausportleiter Albert Seitz. Er dankte für die Einladung und bekräftigte, dass er immer gerne nach Straubing komme. Die Grüße vom ADAC und besonders vom Präsident Dr. August Markl dürfe er hiermit überbringen. Nach wie vor stellt der MSC Straubing den größten und aktivsten Ortsclub des ADAC Grau Südbayern dar. Die gehörten Berichte verdeutlichen, dass beim MSC Straubing noch die benötigten ehrenamtlichen Helfer da sind, wenn sie gebraucht werden. Auch für den ADAC sind Mitglieder des MSC Straubing immer wieder als Funktionäre im Einsatz, dafür besten Dank.
Der ADAC war im Jahr 2009 sehr erfolgreich und konnte in Südbayern sein 1,5 Mio. Mitglied begrüßen. Die Telefon-Servicezentrale in Straubing hat wegen ihrer Freundlichkeit im Umgang mit den Anrufern in einer Umfrage bundesweit den ersten Platz errungen, damit hat sich die Wahl von Straubing für den ADAC auch als Glücksfall erwiesen. Dem MSC Straubing und seinen Mitgliedern wünschte er alles Gute für das Jahr 2010 und viel Glück bei den geplanten Veranstaltungen.
Anschließend richtete Herr Oberbürgermeister Markus Pannermayr an die Versammlung ein Grußwort als Vertreter der Stadt. Alle haben zehn kompakte Berichte aus den einzelnen Abteilungen gehört mit einer enormen Zahl von Aktivitäten. Eine wahrlich beeindruckende Bilanz ehrenamtlicher Tätigkeit, die auch ein hohes Maß an Zeitaufwand darstelle. Für all diese Aktivitäten wolle auch er danken und gratuliert besonders zu den gesunden Finanzen des Clubs.
Er dankte dem MSC auch für das Engagement für unsere Heimat, die Mitglieder des Clubs tragen den Namen Straubing weit hinaus und repräsentieren unsere Stadt. Auch der Club wirke zum Wohle der Stadt mit der Betreuung des Campingplatzes und der Schulweghelfer oder der Mitarbeit im Ordnungsausschuss. Auch die Zusammenarbeit mit dem ADAC bringe für die Stadt Vorteile, beispielsweise beim Rettungshubschrauber oder der Telefon-Servicezentrale. Der MSC werde heuer 88 Jahre alt und wirke recht jung. Für das Jahr 2010 wünschte er viel Erfolg.
Der 1. Vors. A. Hopfensberger bedankte sich bei Rednern für deren Wünsche.
Es war nun Aufgaben des Clubsyndikus Lothar Brey an die Versammlung den Antrag zu stellen, über die Entlastung der Vorstandschaft für das Clubjahr 2009 abzustimmen. Zum Abstimmungsprozedere befragte er zunächst die Versammlung, ob mit der Abstimmung per Handaufheben (Akklamation) Einverständnis bestehe. Dies war einstimmig der Fall. Nun führte er den Beschluss zur Entlastung der Vorstandschaft herbei. Dies erfolgte ohne jegliche Diskussion (bei Enthaltung der Mitglieder der Vorstandschaft)
Nun agierte CK Lothar Brey als Wahlleiter für die satzungsgemäßen Neuwahlen. Der Wahlleiter gab jeweils den Namen des von der Vorstandschaft vorgeschlagenen Kandidaten an und fragte nach weiteren Vorschlägen. Solche ergaben sich in keinem Fall.
Gewählt wurden:
Sportleiter = Ganjon Georg
Touren- und Org.leiterin = Hüttinger Monika
Jugendleiterin = Winkler Elisabeth
Abteilungsleiter Boote = Schmid Reinhold sowie als Stellvertreter
Kassold Markus K (deren Wahl hatten die Mitglieder der Abteilung schon im Herbst 2009 vorgenommen, die Hauptversammlung wolle diese Wahl billigen; wobei die Amtszeit zur Einhaltung des Turnus nur ein Jahr beträgt)
Beirat = Kelm Burkhart
Beirat = Heller Helmut
Beirat = Stutz Jürgen (aus Bikergruppe)
Beirat = Ullrich Peter
Kassenprüfer = Seidl Herbert
Clubarzt = Dr. Espach Albert
Stellv. Tourenleiter = Brei Alois
Alle Wahlen erfolgten einstimmig, es gab keine Gegenstimme, der jeweils zu Wählende enthielt sich der Stimme. Alle Gewählten erklärten, das Amt anzunehmen. Herr Brey dankte der Versammlung für die rasche und reibungslose Abwicklung der Wahlen, der vorgegebene Zeitrahmen war damit punktgenau eingehalten.
Der 1. Vors. A. Hopfensberger bedankte sich ebenfalls für die Wahlen und bot den neu Gewählten eine gute Zusammenarbeit an. Weiterhin verlas er die Namen der CK, die in den Organisationsausschuss sowie in den Sportausschuss für die Jahre 2010 und 2011 bei der letzten Vorstandsitzung berufen wurden. Da keine Wünsche – Anträge – Beschwerden vorlagen konnte diese Versammlung nach knapp zwei Stunden beendet werden. Auf die Mitnahme von Plakaten für die AUTO 2010 wurde abschließend noch hingewiesen.
Teilnahme des MSC – Straubing am Bogener Faschingsumzug 2010
Am Sonntag den 07.02.2010 nahm die Abteilung Historische Fahrzeuge des MSC – Straubing zum 7.ten mal an dem 5 KM langen 47. Faschingsumzug in Bogen teil.
Insgesamt waren wieder 61 Gruppen und zwanzig Faschingsgesellschaften dabei.
20.000 Besucher säumten bereits seit den frühen Mittagsstunden, bei weißblauem Himmel und strahlendem Sonnenschein die Straßen, um möglichst einen Platz in der ersten Reihe zu ergattern. Denn auch in diesem Jahr wurden die Besucher mit Süßigkeiten förmlich überschüttet. 10.000 Tüten Chips, und 30.000 Minitüten Gummibärchen waren die absoluten Favoriten. Da blieben die 2 Tonnen Bonbons hier und da mal auf der Straße liegen.
Das Motto des MSC - Straubing hatte mal wieder einen Politischen Hintergrund, der bei den Besuchern großen Zuspruch fand.
„ Deutschland wird abgewrackt“ das war unser Hauptmotto.
Merkels - Mobiles - Abwrack – Kommando, bestehend aus drei Herren und zwei Damen war mit schweren Vorschlaghämmern ausgestattet um einen 1 a. Opel Astra Abwrack – Wagen den Garaus zu machen. Nach einem solch schönen, gut erhaltenen Gebrauchtwagen, hätten wir uns früher alle Finger abgeschleckt.An dem Auto hatten wir im Vorfeld die Scheiben entfernt, damit kein Glas auf die Fahrbahn kam. Immer wieder kamen Zuschauer aus der Absperrung und wollten dem Auto mal einen Schlag verpassen. Es entstand ein richtiges Gerangel und einige wollten den Vorschlaghammer gar nicht mehr aus der Hand geben.
Nach diesem Thema kamen zwei Azubis, die Hände - ringend nach einem Preiswerten „Gebrauchten“ suchten, aber der Markt ist leergefegt. Ersatzweise hatten die beiden Azubis Ihre Habseligkeiten in einem Einkaufswagen verstaut, der einem Auto sehr ähnlich war.Er hatte ein Lenkrad, Scheinwerfer, Hupe, Auspuff, Räder und Radkappen. Sogar eine Antenne war vorhanden. Nur der Motor fehlte.
Als wir den geschrumpften Opel, dann am Montag wieder zurück zum Schrottplatz brachten, sahen wir die Kehrseite der Medaille die bisher keinem so richtig bewusst geworden ist. Nach dem Motto, „ den letzten beißen die Hunde“ An der Endstation Schrottplatz türmen sich die Autos. Fünf Fußballfelder groß, dicht zugestellt und zum Teil angemietet, hatte dieser Händler zu verarbeiten. Wenn das so weiter geht bin ich bald Bankrott, die Schrottpreise sind im Keller, gebrauchte Ersatzteile werden nicht mehr benötigt, gerade weil diese ganzen Fahrzeuge aus dem Verkehr gezogen wurden. Ob man das auch, seinerzeit in Berlin alles richtig durchdacht hat….

weitere Infos im " Der Motorsportler " |