Slalom-Team des MSC Straubing

 

Schwarze Saison für das Slalom-Team des MSC Straubing

Nach einem guten Start in die Slalom-Saison 2010 mussten wir im Laufe der letzten Wochen leider herbe Rückschläge einstecken:

N A C H R U F

 

MSC UNO 1
14.04.1996 – 15.08.2010

ca. 9.500 Slalom-Kilometer
ca. 770 Einzelstarts

 

Nachdem der MSC UNO 1 unserem Slalom-Team über viele Jahre hinweg treue Dienste geleistet hat, und sogar seine Zeit als Nachwuchs-Auto ohne größere Schäden überlebte, stand ihm beim Slalom in Tirschenreuth am 04.07.2010 eine Leitplanke im Weg. Nach mehreren „Wiederbelebungsversuchen“ trat er seine letzten Slalom-Meter am 15.08.2010 beim Slalom in Nittenau an.
Seit der Saison 2008 stand der UNO 1 der Familie Heller als Slalom-Auto zur Verfügung. Dort wird er auch einen, ihm gebührenden, Ehrenplatz erhalten. In der Garage steht schon ein VW-Polo bereit, der nun für die restliche Saison auf den vorgezogenen Einsatz hergerichtet wird.

 

MSC UNO 2
14.04.2002 – 20.06.2010

ca. 2.500 Slalom-Kilometer
ca. 190 Einzelstarts

 

Der ursprünglich als 2. Auto angeschaffte, und nach einem Überschlag im Mai 2009 wieder hergerichtete, MSC UNO 2 hat leider das Wochenende beim Rennslalom in Dölln nicht überstanden. Seine Slalom-Laufbahn endete am Sonntag den 20.06.2010 an einem Baum.
Seine letzte Reise trat er auf dem Auto-Transporter bzw. einem Gabelstapler an und so wartet er derzeit auf seinen Einsatz als „Ersatzteilträger“ für den schon bereit stehenden UNO 3, damit unser Slalom-Team zum Saisonstart 2011 mit einem neuen fahrbaren Untersatz ausgestattet ist.

 

 

Bayern Slalomspezialisten boten herausragenden  Motorsport!

(my) Der vom Motorsportsport-Club Straubing im ADAC am vergangenen Sonntag auf dem ehem. Heeresflugplatz in Straubing-Mitterharthausen ausgerichtete Nationale Straubinger ADAC-Automobilslalom 2010 zog Spezialisten aus ganz Bayern an. Der Straubinger Nationale Automobilslalom hat sich unter den jungen bayerischen Slalommotorsportlern inzwischen einen hervorragenden Ruf erworben. Man kommt sehr gerne nach Straubing-Mitterharthausen! Der Sportleiter des MSC Straubing, Georg Ganjon, hatte zusammnen mit seinen Helfern auf der Start- und Landebahn einen  den nationalen Slalomregeln ent-sprechenden 800 m langer Slalomkurs angelegt.

Unter der Rennleitung von Wolfgang Reckholder kämpften über 90 Fahrer aus Nieder-, Oberbayern und der Oberpfalz  in jeweils zwei Wertungsläufen um die Punkte  zum Erwerb des ADAC-Gogeißl-Städte-Slalom-Pokals, zur Niederbayerischen Maier-Korduletsch-Slalommeisterschaft, zur Bayerischen BMV-Meisterschaft und zum Erwerb des ADAC-Sportabzeichens.

 Die einzelnen Läufe wurden nach Klassen gestartet und gewertet, wobei in jeder Klasse dem Trainingslauf zwei Wertungsläufe folgten. Phylonfehler wurden mit 3 Sekunden und  das Auslassen eines Tores mit 15 Sekunden Zeitstrafe belegt, die letztlich zum Abzug von der Gesamtfahrzeit führten.

Nach der Art der Slalomautos erfolgte die Aufteilung in drei Klassen. In der Klasse G starteten die Serienfahrzeuge, in der Klasse F 2005 die modifizierten Serienautos (Autos mit geringfügigen Änderungen) und in der Klasse H die Spezialslalomautos. Aufgrund des großen Starterfeldes teilte die Rennleitung die Spezialisten in der Gruppe G in drei in der Gruppe F in drei und H   in zwei Klassen ein. Die Slalomeinsteiger starteten in der Klasse SE.

Bei idealen Bedingungen wurden sehr gute Zeiten erzielt. Als Tagesschnellster mit 02.01.22 Min. qualifizierte sich der  Sieger der Gruppe H 18  und Klassensieger der Gruppe  „H“ Robert Stangl vom AC Nittenau auf Opel Kadett C. Robert Stangl konnte damit seine Vorjahrsiege heuer wiederholen. Die Gruppe G gewann Marco Cros vom MSC Vilsbiburg mit einer Gesamtzeit von 02.08.28 Min. Der Bruder vom Gruppensieger G, Patrick Clos, vom MSC Vilsbiburg wurde Sieger der Klasse F 17 gewann mit 02.05.84 Min die Gruppe F 2005. Tobias Götzenberger vom MC Labertal  konnte knapp vor Melanie Schmid ebenfalls vom MC Labertal die Einsteigerklasse (SE) für sich entscheiden. Die Damenwertung wurde eine sichere Beute der Siegerin derVorjahre,  Sonja Sixt, vom MSC Lam vor Stephanie Heller vom MSC Straubing. Die Sportfahrer des MSC Straubing erreichten durchwegs gute Placierungen, so konnten in der Klasse 10 (bis 1400 ccm) Marius Erlenbruch den 7., Helmut Heller den 10., Thomas Schmidbauer den 12., Stephanie Heller den 15., Oleg Sakaulow den 21. und Melanie Heller den 30. Rang  unter 31 Startern erreichen. Matthias Schmidbauer konnte sich in der Klasse“Slalomeinsteiger“ den 8. Rang sichern. Marius Erlenbruch war mit 2.16.30 Min. schnellster Straubinger.

 

Niederbayern / Oberpfalz on Tour – Dölln 2010
Starter aus Bayern bei Deutschlands längstem und härtestem Slalom erfolgreich

Normalerweise gehen wir bei Slalom-Veranstaltungen in Niederbayern und den angrenzenden Regionen, bei den Vorläufen zur Niederbayerischen Maier/Korduletsch Motorsport Meisterschaft sowie zum ADAC Auto Gogeißl Städte-Slalom-Pokal an den Start. Diesen Sommer haben wir uns jedoch auf den Weg nach Dölln gemacht. Dort findet jedes Jahr der Rennslalom „Dölln 5000 – der längste und härteste Slalom Deutschlands“ statt. Die Fahrer des AMC Deuerling sind dort schon seit einigen Jahren „Stammfahrer“ und da auch von Seiten der restlichen Niederbayerischen Slalomfahrer an dieser Veranstaltung Interesse gezeigt wurde, haben wir uns schon im Herbst 2009 an die Planung gemacht um gemeinsam im Juni 2010 die Reise nach Dölln anzutreten. Nach einigen Vorgesprächen wurde dann beschlossen dass nicht jedes Slalom-Team mit Zugauto und Anhänger die 630 Kilometer nach Dölln separat zurücklegt sondern wir uns einen Autotransporter sowie einen Reisebus organisieren. Gesagt - getan: Seit Anfang März waren der Transporter und der Bus gebucht und die Planung für das Wochenende in Dölln in vollem Gange.
Am Abend des 18. Juni war es dann soweit: Pünktlich trafen alle beim Betonwerk Heller in Parkstetten ein, wo Autos und Anhänger in den Werkshallen geparkt und der Autotransporter sowie der Reisebus beladen wurden. Vor der Abfahrt gab es zur Stärkung noch eine Brotzeit bevor wir dann den langen Weg nach Dölln antraten.


Oben, von links    Fiat UNO 1 - MSC Straubing-- Heller Helmut, Stephanie & Melanie
VW Polo - MSC Velden--Brandlmeier Christian, Florian & Stefan
VW Polo - KC Eggenfelden--Saller Martin, Baumgartner Christoph, Bloch Martin
VW Polo - MC Labertal--Schmid Hans & Manuel, Ebenhöh Armin
Peugeot 106 - MSC Plattling--Orth Wolfgang jun.
Unten, von links   Opel Corsa - KC Eggenfelden--Bellman Manuel, Sedlmeier Josef
VW Polo - MSC Plattling--Hauser Dennis, Muckenschnabel Michael
Citroen Saxo - AMC Deuerling--Lambert Andreas
Fiat UNO 2 - MSC Straubing--Erlenbruch Marius, Sakaulow Oleg
Daihatsu Charade - AMC Deuerling--Baudisch Peter, Söldner Harald

Mit an Bord Fahrer des AMC Deuerling, MC Labertal, KC Eggenfelden, MSC Plattling, MSC Straubing und MSC Velden, sowie der amtierende Meister des ADAC-Städte-Slalom Pokals und 3. Platzierter der Niederbayerischen Meisterschaft Wolfgang Orth vom MSC Plattling, der in beiden Meisterschaften 2. Platzierte Christian Brandlmeier vom MSC Velden sowie der 3. des Slalom Pokals Christian Allkofer vom AMC Deuerling. Neben dem komplett beladenen Autotransporter machten sich noch einige Gespanne vom AMC Deuerling, der amtierende Niederbayerische Meister, Patrick Clos vom MSC Vilsbiburg und dessen Bruder Marco auf den Weg nach Dölln.
Beide gingen mit Ihren schnellen BMW´s in der Klasse G2 an den Start und konnten dort am ersten Veranstaltungstag den ersten „Niederbayerischen“ Doppelsieg einfahren. Die Klasse F8 war fest in Hand der jungen Slalomfahrer aus Bayern und so konnten wir mit Christan Allkofer, Michael Scheuerer (beide vom AMC Deuerling auf dem schnell Fiat Panda) und Armin Ebenhöh vom MC Labertal auf einem VW Polo einen tollen Dreifachsieg feiern. Der VW Polo vom KC Eggenfelden fiel in der F9 leider bereits nach dem Trainingslauf aufgrund eines technischen Defekts aus. In der Klasse H 16 gingen die ersten beiden Plätze an das Team aus Niederbayern und der Oberpfalz: Peter Baudisch und Harald Söldner (beide vom AMC Deuerling) konnten sich mit Ihrem Daihatsu Charade die obersten Stockerlplätze sichern.
Bei der Siegerehrung am Samstag Abend haben wir, sowohl durch unser einheitliches Auftreten in Lederhose bzw. Dirndl als auch dadurch, dass wir im Gegensatz zu den restlichen Starten, eine sehr junge Truppe waren, beim Veranstalter und auch beim Rest des Starterfeldes einen bleibenden Eindruck hinterlassen.
Der zweite Veranstaltungstag begann für uns mit zwei Siegen. Marco Clos konnte sich in der Klasse G2, sein Bruder Patrick in der G3 an die Spitze des Fahrerfeldes setzen. Die Wertung in der Klasse F8 ging, wie schon am Vortag, an das Fiat-Panda-Duo vom AMC Deuerling: Christian Allkofer und Michael Scheuerer. Auf den 3. Rang fuhr Wolfgang Orth vom MSC Plattling auf seinem Peugeot 106. Leider mussten wir auch am Sonntag einen Ausfall in unseren Reihen verbuchen. Der Uno 2 des MSC Straubing war nach einem Unfall leider nicht mehr fahrtüchtig. In der F9 gingen, bei 13 Fahrern, diesmal auch 3 Niederbayern an den Start. Auf dem, nach dem Ausfall am Samstag, reparierten, VW Polo war Martin Bloch vom KC Eggenfelden Bestplatzierter auf Rang 7. Wie bereits am Tag zuvor konnten Peter Baudisch und Harald Söldner mit Ihrem Daihatsu auch Sonntags einen Doppelsieg erringen. Auch die weiteren Fahrer aus Niederbayern und der Oberpfalz konnten in dem extrem starken Fahrerfeld respektable Leistungen erkämpfen.


Siegerehrung der F8 – 1400 ccm – Sonntag, 20.06.2010
v.l. Stefan Brandlmeier, Christan Brandlmeier, Schmid Manuel, Ebenhöh Armin
Scheuerer Michael, Allkofer Christian und. Orth Wolfgang jun.

 

Alle weiteren Ergebnisse und Info´s gibt’s unter www.doelln5000.de bzw. unter www.rennslalommeisterschaft.de

Da dieses Vorhaben jedoch einiges an finanziellem Aufwand mit sich brachte, haben wir uns auf die Suche nach Sponsoren gemacht, die bereit waren uns mit einer kleinen, gern auch etwas größeren, Finanzspritze, zu unterstützten. Fündig wurden wir bei den Ortsclubs aller teilnehmenden Fahrer sowie verschiedenen Firmen aus Straubing und Umgebung bei denen wir uns ganz herzlich bedanken wollen!!! Ein besonderer Dank geht auch an die Spedition Tatschl aus Österreich sowie dem Busunternehmen Aschenbrenner aus Viechtach, mit Busfahrer Norbert, die uns und unsere Rennboliden den weiten Weg nach Dölln chauffiert haben. Nicht zu vergessen und auch ein dickes Dankeschön an die Fahrer des Autotransporters – Walter und Gerhard – beide Mitglieder des MSC Straubing, die uns für dieses Wochenende kostenlos zur Verfügung standen.
Uns wurde an diesem Wochenende Slalomsport vom Allerfeinsten geboten und für uns war Dölln auf jeden Fall diese Reise wert.


GRUPPENFOTO – NIEDERBAYERN / OBERPFALZ ON TOUR – DÖLLN 2010

 

Herzlichen Dank an unsere Sponsoren:

                    

                                 

              

 

                

              

        

              

 

Metzgerei                  &            Bäckerei
Alfons Doppelhammer            Matthias Schaller
Parkstetten